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of Executive Committee of International Circassian Association
Dear compatriots!
Executive Committee of International Circassian Association addresses to you in view of the approaching historic day. 145 years have passed since end of one of the longest and bloodiest wars in the history of our country: the war of Tsarist Russia to conquer North Caucasus. Like any war, it caused deaths, sufferings and privations for many people and whole nations.Circassian people suffered losses more that others, with kindred Abkhazo-Abazins.
Caucasian war became a national catastrophe for the Circassian people. The war took away hundreds of thousands of lives, put the brakes on the socio-political development. Nine tenths of all survived had been expelled from their historical motherland. About 700 thousands of Adigs live in the North Caucasus, while more than 6 million of them live abroad.
Historical processes are irreversible, but national memory keeps the tragedy of that war. No matter how many years may separate us from those events, duty of memory for heroes, martyrs and sacrifices of that war, for outcasts-muhadgir – our forefathers, is sacred. We shall always remember sacrifices made by our people and have compassion upon them with filial devotion.
Historical turns of the XIX century scattered Adigs all over the world. They inevitably ruined of hundredsof thousands of lives of our compatriots. But the Circassian people could revive. It has statehood within Russian Federation. Sufferings that fell to the lot of more then one generation of exiled compatriots, only shatered feelings of involvment in affairs and destinies of historical motherland. Today Adig (Circassian) diaspora, is a strong organization with recognized.
It is unimaginable for our people to profit from the memory of the past for momentary and what is worse mercenary ends. We must not forget that the war finished in 1864 and many years of joint social and cultural development of all peoples of Russia, which now constitute united civil society of our country.
Remembering to the past, today's generation of Adigs (Circassians) is not going to turn its back upon the future. Considerations on thefuture make us realise there is no absolutely opposite and discordant approach to history.
That is why, it is important to study the past in full as a joint experience all Adigs and all Russian rather than break a lance over it. We stude and know our history to control our future but not to surrender to the past.
Today we have everything for a better a confident future, a democratic FederalState, that is getting stronger and stronger, an experience of solving the most critical problems of interethnic relations, understanding of everlasting value of peace and integrity, strategy of economic development, aiming at peoples interests. That is why we are able to look bravely into the past of our country, without keeping silent about such pages of the history of the Circassian war. The memory of the war does not separate, but unites us.
On these memorable and sorrowful days International Circassian Association, advocating for integrity and unity of Russia, considers it necessary in to address to the president of the Russian Federation, the Federal Assembly, the Government of the Russian Federation with request to working out and accept a special Program on overcoming consequences of the Circassian war for the Circassian people.
We need it to achieve understanding and solve questions of repatriation of our compatriots on the federal level and through the corresponding international organizations. One of the most important aspects of the problem is simplification of citizenship procedures for our compatriots, who wish to return to their historic motherland.
There are other problems giving rise to consern. Unjustified heroization of general-conquerors in some regions of the South Federal District, together with anniversary celebrations, connected with toponyms (especially on the Black Sea coast of the Caucasus, on Kavminvods), linked with the epoch of the Tsar conquest cause great political and emotional tension. Actions of such a character turn historical memory to one of conflict-causing factors in the North Caucasus. Federal authorities must stop the process to consolidate all people of the Russian Federation.
21 May is not only the day of the national sorrow and memory of the Adigs (Circassian), but also the day, when looking back at historical way, we can say: nobody is forgotten and nothing is forgotten, life is keeping going, and there is the place our people deserved in it!
President of the
International Circassian
AssociationK.F. Dzamikhov
Kulturfestival in Maikop Oktober 2008
Am 30.9.2008 sind das Ensemble Gughe mit seinen Mitgliedern Jancate Aykut,
Siquaq, Adiyef und Janet (Gesang) und Psiblan Murat (Akkordeon) und
Dr. Ehsan Saleh, Vorsitzender der Föderation der tscherkessischen Kulturver-
eine in Europa, mit Ehefrau Dr. Dorothee Saleh in 4 Stunden von Frankfurt
nach Krasnodargeflogen. Die Gruppe der jungen Künstler war sehr aufgeregt.
Am Flughafen von Krasnodar wurden sie mit Blumen vom Chef der berühm-
tenstaatlichen TanzgruppeNalmes, von Journalisten und einem Fernsehteam
begrüsst und nach erstenFilmaufnahmen mit dem Bus nach Maikop in das
Hotel Maikop gefahren. Leider war Aykuts Koffer inFrankfurt geblieben.
In Maikop wurde die Gruppe während der gesamten Zeit von Taissa betreut
und beraten. An den nächsten Tagen wurde geprobt, es gab grosse
Schwierigkeiten mit demMikrofon und dem Ton.
Das Kulturfestival begann am 3.10. mit der Begrüssung aller geladenen
Gäste in der Philarmonie, eine feierliche Angelegenheit.
Abends traten das Tanzensemble Nalmes und das staatliche Gesangs-ensemble Islamie
gemeinsam auf.
Die Gruppen gaben abwechselnd eine traumhafte Vorstell-
ung mit besonders schönen Stimmen und bewegenden Liedern und Melodien,
dann herrliche Tänze langsam und getragen, fröhlich und bunt, schnell und
mutig.
Beim Kampf derNarten gegen die Bösen, die das Feuer von Sausruka
geraubt hatten , sprühten die Funken derSchwerter, die Tänzer waren in
höchster Anspannung , zeigten gewaltige Sprünge und grossen Kampfgeist.
DasFeuer wurde zurückerobert und Sausruka gegeben, die sich mit einem
majestätischen Tanz bedankte.
Im Anschluss wurde Adige cog im Freien getanzt, es gab viele sehr gute
Tänzer/innen, alle warenvoller Tanzbegeisterung.
Am nächsten Tag wurden neue Ausgrabungsfunde aus Gräbern in der Nähe
von Maikop im Nationalmu-seum gezeigt: Goldschmuck, Kleiderreste,
Gebrauchsgegenstände und Schmuckfür Pferde.Auch stellten viele Künstler
Handarbeiten mit tscherkessischen Motiven auf Bildern,Stoffen,Papier und
auch auf Holz aus.
Nach einem Umzug aller Teilnehmer vom Park zur Philharmoniehaus mit Musik
der jeweiligen Gruppen und in Trachten, begann der Wettstreit der Künst-
ler in dem festlichen Gebäude. Es waren Teilnehmer aus Jordanien, der
Türkei, Deutschland, Tscherkess Karatschai, Krasnodar,denverschiede-
nen Raionen aus Adige und aus dem Kabardiner Balkar angetreten.
Alle Künstler boten tscherkessische Musik dar auf dem Akkordion und auf
selbst angefertigten Instrumenten. Es wurde getanzt und gesungen,
selbstgenähte Kostüme wurden vorgeführt..
Das Ensemble Gughe aus Deutschland war eines der letzten Wettkämpfer
und bot einen besonders hübschen Anblick. Die drei jungen Damen hatten
weisse Kleider mit blauentscherkessischen Motiven an , dieHerren waren
in schwarz.
Aykut begann mit Gesang begleitet von Murat auf
dem Akkordeon und die drei Begleiterinnen bildeten den Chor. sangen
aber später auch einzeln und tanzten und waren von solcher Anmut,
Herzlichkeit und Fröhlichkeit, dass alle im Saal angesteckt wurden und es
lauten Applaus und grössten Jubel gab. Es war wirklich toll, diese Begeis-
terung zusehen. Bei der Preisver-leihung bekam das Ensemble eine Extra-
auszeichnug,den Puplikumspreis für das beliebteste Ensemble hatte es
längst gewonnen.
Im Namen der Gruppen aus der Diaspora hat sich Herr Dr. Saleh bei den
Gastgebern für das gelungene Fest bedankt und hervorgehoben, dass mit
jedem Festival die Auftritte von Nalmes und Islamie schöner werden.
Dies ist ein Beweis für das Talent der Künstler und der Leiter, diein der
Gruppe immer wieder Reserven aktivieren können. Es wurden Gastge-
schenke überreicht.
Im Anschluss gab es ein grosses Festmahl aller Teilnehmer auf dem nach
adigeischer Sitte der Tamata einige Gäste zu Reden aufforderte. Abge-
schlossen wurde der Abend mit einem Adige cog.
Am 6. un7.10.2008 fand in Nalchik - angeregt durch Dr. Ehsan Saleh, Vorsitzender der Föderation der Tscherkessischen Kulturvereine in Europa, und Professor
Dr. Faidi Omar Mahmoud OA in derHerzchirurgie der Universität
Erlangen - unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Kabardiner
Herrn Balkar Arsen Baschirowitsch Kanokow die 1. internationale
medizinische Konferenz statt.
Teilnehmer waren Mediziner aus Deutschland, den Emiraten,
der Türkei,Karatschai Tscherkess, dem Kabardiner Balkar
St. Petersburg und Saratov.
Der Rektor der staatlichen Universität Nalchik Prof. Dr. Karamurzow
zeigte den Teilnehmern an Hand von Bildern die vielfältigen
Forschungsaufgaben; besonders in Medizin und Physik hat die Uni ein
sehr hohes Niveau.Die biologisch- medizinische Abteilung ist neu
ausgestattet ,um auf Weltniveau wissenschaftliche Untersuchungen
vorzunehmen; eine Uniklinik ist im Bau.
Der Premierminister Dr. Andrey V. Jarin begrüsste die Gäste und
drückte seine Hoffnung aus, dass diese Konferenz erfolgreich und ein
fester Bestandteil des Universitätslebens werden möge.
Der Gesundheitsmininister Dr. Vadim G. Bitzuer berichtete, dass
grosse Summen für Personal und Programme bereitgestellt wurden,
wodurch die Säuglingssterblichkeit stark zurückgegangen sei und
die Lebenserwartung der alten Menschen gestiegen sei.
Den 1. medizinischen Vortrag hielt Prof.Dr.Mahmoud von der
Uni Erlangen.Er gab einen Überblick über alle Herzoperatrionen in
Deutschland und ermöglichte eine Lifeübertragung einer Aorten-
klappenop aus der Universitätsklinik in Erlangen mit Erklärungen
der Operateure in englischer Sprache.
Es folgten Referate über chirurgische, interne, augenärztliche Ge-
biete, auch Kindererkrankungen , die alternative Medizin und Medi-
kamentenprobleme wurden diskutiert.Viele Zuhörer der Universität
und der Umgebung nahmen teil.
Auch fanden zwei Klinikbesichtigungen statt; in der recht neuen
Klinik Dalinsk, die mit 2 Bettzimmern und Badezimmer ausgestattet
sind und in der Herzklinik, in der alle Herzpatienten der Region be-
handelt werden.
An beiden Abenden gab es hinreissende Tanz- und Gesangsdar-
bietungen der Studenten und Studentinnen der Uni Nalchik.Sie
zeigten uns ihre Liebe zum Tanz, zur Bewegung, zur Natur, zu ihrer
Heimat, zu herrlichen Kostümen und zu perfekten Auftritten.
Während des abendlichen Essens unter Leitung des Rektors der
Uni Nalchik Herrn Prof. Dr. Karamurzow sprach jeder Teilnehmer
- nach tscherkessischer Sitte - einen Toast aus.Häufig wurden
Dankesworte über diesen guten Kongressverlauf geäussert und
die Hoffnung auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr;Gastgeschenke
der einzelnen Delegationen wurden überreicht.
Am nächsten Tag fand ein Ausflug in die Berge des Kaukasus
zum Elbrus statt. So wurde der Kongress würdig beendet.
Es waren nicht nur die herzliche Gastfreundschaft und eine hervor-
ragende Organisation, die diese Veranstaltung so erfolgreich mach-
ten, sondern auch die vielen Begegnungen der Tscherkessen aus
verschiedenenLändern, die für ein besseres Verständnis unterein-
ander und auch zu Freundschaften führen werden.
NEF in Deutschland
Liebe Freunde, wie Ihr wisst, war die Folklorgruppe NEF aus Maikop 11 Tage lang in Deutschland und
hat uns in Berlin, Köln und München an sehr erfolgreichen Konzert- und Tanzvorführungen
teilnehmen lassen.
Die Wirkung auf unsere jugendlichen und erwachsenen Tscherkessen hat jede Erwartung
übertroffen. Ich hoffe,dass diese Begegnungen die Verbindungen der Menschen in Adygeja
und in der Diaspora stärken wird. Wir wollen uns bemühen, die begonnene Dynamik der
Zusammenarbeit dauerhaft auszubauen. Für diesen Erfolg ist in erster Linie Herr Muhedin
Cermit zu nennen. Er hatte die Idee für diese Reise
und hat auch für die Umsetzung gesorgt.
Das Tscherkessische Volksensemble NEF hat
uns gelebte Tscherkessische Kultur vorgeführt,
sowohl an den offiziellen Abenden als auch bei den
Tanzabenden in den Vereinen. Die Fröhlichkeit
beim Tanzen und der freundliche, liebevolle
Zusammenhalt der Gruppe haben uns beindruckt;
besonders waren die Texte der Lieder und Gedichte. Ich möchte sehr allen Sponsoren, die die Unternehmung mitfinanziert haben, bedanken. Aber mein besonderer Dank gilt den Gastgeberfamilien, die die Kinder liebevoll und grosszügig betreut haben. Auch den Vereinen danke ich für die organisatorischen Aufgaben, die sie bravourös gelöst haben.
Wir alle können sagen: es waren eine sehr gelungene Begegnungen,
Danke.
Dr. Ehsan Saleh
Treffen mit der stellv. Wirtschaftsministerin der Republik Kabardino Balkarien Gunjafe Mary in Berlin
Eine Delegation von 15 Personen aus verschiedenen Republiken der Russischen Föderation kam am Sonntag, 08.06.2008, auf Einladung der INWENT (Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH) nach Deutschland.
Eine dieser Personen war Frau Gunjafe Mary, stellv. Wirtschaftsministerin der Republik Kabardino Balkarien.
Herr Vehbi Kovulmaz, stellv. Vorsitzender unserer Föderation hat am Sonntag Abend Frau Gunjafe Mary getroffen. Bei dem Gespräch wurden mögliche gemeinsame Projekte erörtert.
Bei einem gemeinsamen Abendessen am Dienstag, 10.06.2008, wurde das Gespräch in einer größeren Runde weitergeführt. In einer sehr angenehmen Atmosphäre ergab sich die Möglichkeit eines Gedankenaustausches, in dem gegenseitige Fragen beantwortet wurden.
Frau Gunjafe Mary betonte, dass sie das Gespräch sehr genossen habe und beteuerte, dass sie diese Verbindung auch in Zukunft weiter pflegen wolle.
Frau Gunjafe Mary ist am Mittwoch weiter nach Düsseldorf gefahren, wo sie weitere drei Tage verbringen wollten.
Wir danken Frau Gunjafe Mary sehr herzlich dafür, dass sie sich trotz ihres Programms die Zeit für uns genommen hat und wünschen ihr viel Erfolg.
2.4.2008.
Liebe Freunde,
wie Ihr wisst, war die Nefgruppe aus Maikop 11 Tage lang in Deutschland
und hat uns in Berlin, Köln und München an sehr erfolgreichen Konzert- und Tanzvorführungen teilnehmen lassen.
Die Wirkung auf unsere jugendlichen und erwachsenen Tscherkessen hat jede Erwartung übertroffen.Ich hoffe,dass diese Begegnungen die Verbindungen der Menschen in Adige und in der Diaspora stärken werden.Wir wollen uns bemühen, die begonnene Dynamik der Zusammenarbeit dauerhaft auszubauen.
Für diesen Erfolg ist in erster Linie Herr Muhedin Cermit zu nennen.
Er hatte die Idee für diese Reise und hat auch für die Umsetzung gesorgt.
Die Nefgruppe hat uns gelebte Tscherkessische Kultur vorgeführt, sowohl an den offiziellen Abenden als auch bei den Tanzabenden in den Vereinen.Die Fröhlichkeit beim Tanzen und der freundliche , liebevolle Zusammenhalt der Gruppe haben uns beindruckt;aber besonders sind die Texte der
Lieder und Gedichte bemerkenswert und wichtig.
Sehr danken möchte ich allen Sponsoren, die die Unternehmung mitfinanziert haben, so dass alle Ausgaben gedeckt werden konnten.Mein besonderer Dank gilt den Gastgeberfamilien, die die Kinder liebevoll und grosszügig betreut haben. Auch den Vereinen danke ich für alle organisatorischen Aufgaben,die sie bravourös gelöst haben.
Wir alle können sagen: es waren sehr gelungene Begegnungen, Danke.
Ehsan Saleh
21. Mai 1864
Föderation der Tscherkessischen Kulturvereine und seine Mitgliedsverein Oyten, Hannover, Hamburg und Berlin gedenken in einer gemeinsamen Veranstaltung in Oyten dem 144. Jahrestag der Vertreibung der Tscherkessen aus ihrer Heimat.
* Vortrag - Aktuelle Situation der Tscherkessen, Ertan Dogtas
* Vortrag - Historische Übersicht über die Tscherkessen, Dr. Rami Saleh
* Vortrag - Biographie des Dichters Schogenziug Ali, Ocsana Dück
* Gedichte von Schogenziug Ali in Adygeisch von Ocsana Dück und in Deutsch von Ö. Farouk Tamzok
* Yistanbilakue
Von den Dolmen bis zum Yistanbilakue
Bericht über die Gedenkveranstaltung zum 144. Jahrestag der Vetreibung der Tscherkessen in Oyten
Am 24. Mai 2008 folgten der Einladung der Föderation der Tscherkessischen
Kulturvereine Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Städten ( Kaukasus, Frankreich, Hamburg, Hannover, Münster, Berlin, Oyten u.a. ) um gemeinsam dem 144. Jahrestag der Vertreibung der Tscherkessen aus
ihrer Heimat.
( 21. Mai 1864 ) zu gedenken.
Ab 17 Uhr versammelten sich Groß und Klein im Heimathaus in Oyten. Die Moderation des Tages übernahm Dr. Rami Saleh, der nach kurzen einleitenden Worten das Wort an den Thamade Dr. Ehsan Saleh abgab. In seiner Rede auf Adygeisch hob Dr. Ehsan Saleh die Notwendigkeit hervor, das Wissen über die Geschichte der Vertreibung v.a. den Kindern weiterzugeben, um sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.